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3 FRAGEN AN DIE BUNDESTAGSABGEORDNETE

Reem Alabali-Radovan telefoniert im gehen

Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß?

Am meisten Freude bereitet mir das gute Gefühl, mit dem ich die meisten Tage beenden kann. Auch wenn es ein langer Tag war mit vielen Eindrücken, ist der Rückblick trotzdem positiv, weil ich weiß, dass ich für die Menschen gearbeitet habe. Am meisten Spaß macht mir der Kontakt mit so vielen unterschiedlichen Personen. Ich denke es ist ein großes Privileg, dass ich jeden Tag so viele Geschichten kennenlerne und dass ich Verantwortung dafür trage, wie unser Land und unsere Gesellschaft gestaltet werden.

Warum haben Sie sich entschieden in die Politik zu gehen und warum die SPD?

Mein Herz schlägt schon immer sozialdemokratisch. Als Studentin und auch als Mitarbeiterin in einer Flüchtlingsunterkunft habe ich immer die aktuelle Politik mitverfolgt, mich positioniert und immer wieder aus verschiedenen Perspektiven darauf blicken können. Ich habe schon lange darüber nachgedacht aktiv zu werden, den Ausschlag haben dann Ereignisse wie Hanau gegeben. Ich wollte nicht länger passiv sein, sondern unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten. Ich identifiziere mich mit den Werten der SPD und ich bin stolz, meinen Wahlkreis vertreten zu dürfen.

Verraten Sie uns ein "Geheimnis" aus der Politikwelt?

-lacht- Aus Berlin oder Schwerin? Beides? Die meisten Politiker und Politikerinnen sind ganz normale Menschen, die morgens einen Kaffee brauchen und über einen unverhofft früheren Feierabend auch mal froh sind. Naja und vielleicht noch ein wirkliches Geheimnis aus Berlin, was man erst erfährt, wenn man dort arbeitet: Es lohnt sich nur an bestimmten Tagen in die Kantine zu gehen, wenn Sie verstehen, was ich meine!

GLÄSERNE ABGEORDNETE

1972 beginnt Norbert Gansel (SPD) kurz nach seiner Wahl zum Bundestagsabgeordneten damit, seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse offenzulegen. Er prägt hiermit den Begriff des „Gläsernen Abgeordneten“. Seitdem kämpft die SPD dafür, dies verpflichtend einzuführen. Bis zum heutigen Tag gibt es kein Gesetz, was jedes Mitglied des Deutschen Bundestages dazu verpflichten würde, seine / ihre Nebeneinkünfte offenzulegen. Als Gläserne Abgeordnete verpflichte ich mich selbst dazu, Ihnen all meine Einkünfte offen und transparent darzustellen und auf dieser Seite jedwede Änderungen zu aktualisieren.

Als Sozialdemokratin stehe ich für mehr Transparenz. Im Folgenden finden Sie daher meine sämtlichen Einkünfte und Mittel als Abgeordnete, Staatsministerin und Antirassismusbeauftragte. Ich habe neben meinen politischen Ämtern keine Nebeneinkünfte.

 

Abgeordnetenentschädigung (Diät)

Als Abgeordnete im 20. Deutschen Bundestag erhalte ich aktuell eine aufgrund meiner Bezüge als Staatsministerin gekürzte Diät in Höhe von 6.369,58€. Diese ist steuerpflichtig, jedoch von Rentenbeiträgen befreit.

Einkommen als Staatsministerin beim Bundeskanzler / Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Integration und Flüchtlinge

Als Staatsministerin beziehe ich ein Einkommen von monatlich 13.312,05 €. Dieses Einkommen ist ebenfalls steuerpflichtig, mit Ausnahme von Aufwandsentschädigungen in Höhe von 383,47 €.

Ich bin außerdem ehrenamtlich Mitglied in verschiedenen, mein Amt betreffenden Gremien. Beispielsweise bin ich Mitglied des Stiftungsrates der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Mitglied des Kuratoriums im Deutschen Institut für Menschenrechte, Beiratsmitglied im Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit und Mitglied des Nationalen Komitees des No Hatespeech Movements Deutschland. Viele dieser Mitgliedschaften habe ich mit meinem Amt übernommen, einige sind neu hinzugekommen, wie zum Beispiel eine Mitgliedschaft im Kuratorium des Gustav-Heinemann-Preis. 

Einkommen als Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus

Als Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus erhalte ich keine zusätzlichen Bezüge. Die Amtsausübung wird durch mein Einkommen als Staatsministerin gewährleistet.

Kostenpauschalen

  • Kostenpauschale in Höhe von 3.437,54 € im Monat

Diese Kostenpauschale ist steuerfrei, da sie lediglich für mandatsbedingte Aufwendungen verwendet werden darf. Hierzu zählen unter anderem die Miete, Strom und Ausstattungen meiner Wahlkreisbüros.

  • Konto für Sachleistungen in Höhe von 12.000,00 € im Jahr

Diese Kostenpauschale wird zum Beispiel für technische Ausstattung und Einrichtung der Büros sowie Zeitschriftenabonnements aufgewandt.

  • Personalpauschale in Höhe von 23.205,00 € im Monat

Diese Kostenpauschale wird für die Gehälter, Fahrtkosten und Übernachtungskosten meiner Mitarbeitenden aufgewandt.

PRESSEBILDER

Hier finden Sie für Presseveröffentlichungen die entsprechenden Fotos. Es darf für redaktionelle Zwecke unentgeltlich verwendet werden (Copyright: Sascha Krautz).

Eine Nachbearbeitung (mit Ausnahme des sinnvollen Ausschnittes sowie Größenveränderungen) ist nur mit Zustimmung von Reem Alabali-Radovan erlaubt. Eine Nutzung in illegaler Weise, diffamierender Weise, unmoralischer/unethischer Weise, sexistischer, gewaltverherrlichender Weise oder zur Nutzung von Meinungsaussagen wird grundsätzlich nicht zugestimmt.

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